3 Gründe, warum ein Monitor zur Internet-Video-Türklingel kein überflüssiger Luxus ist!

Die Internet-Video-Türklingel ist klar auf dem Vormarsch. Das liegt vor allem daran, dass das Smartphone in den letzten 10 Jahren so gut geworden ist. Die meisten Smartphones haben inzwischen einen ziemlich großen Bildschirm, und Apps und Internetverbindungen werden immer besser. Trotzdem ist eine Video-Türklingel, die nur mit einer App auf dem Smartphone verbunden ist, nicht die zuverlässigste Lösung. In der Praxis sorgt ein zusätzlicher Monitor für eine stabile Basis, sodass die Video-Türklingel 100 % zuverlässig und sehr benutzerfreundlich wird. Und zwar aus diesen drei Gründen:

Anzahl der an Endkunden verkauften Smartphones 2007–2021.

Quelle: Statista

1. Eine Video-Türklingel muss 100 % zuverlässig sein – und das sind nur Monitore, keine Apps.

Wenn jemand klingelt, soll Ihre Video-Türklingel 100 von 100 Mal funktionieren. Ist sie aber nur mit einer App auf dem Smartphone verbunden, ist das garantiert nicht der Fall. Genau deshalb ist der zusätzliche „Chime“ (auf gut Deutsch einfach: Gong) zu einem wirklich wichtigen Zubehör für Internet-Video-Türklingeln geworden. Mit einem Chime (wie dem DS6605) klingelt wenigstens immer irgendetwas. Dass ein Chime überhaupt eine sinnvolle Ergänzung zu einer Internet-Video-Türklingel ist, sagt eigentlich alles: Eine Internet-Video-Türklingel braucht offenbar einen Chime! Eine mit einer App verbundene Video-Türklingel reicht also offensichtlich nicht aus. Das Fazit: Bei einer Internet-Video-Türklingel klingelt die App auf Ihrem Smartphone nicht 100 von 100 Mal. Ab und zu sind Sie froh, dass zum Glück noch ein Chime läutet. Und wer clever ist, sorgt dafür, dass dieser Chime völlig unabhängig vom Internet ist. Am liebsten möchten Sie einen altmodischen, 100 % zuverlässigen Gong, damit Sie wirklich immer DING DONG hören – auch wenn das Internet komplett ausfällt oder der Smartphone-Akku leer ist. Gelöst haben Sie damit aber eigentlich nichts. Sie haben dann eine Video-Türklingel, die nicht immer funktioniert und auf die Sie sich daher nicht verlassen können. Sie sehen nicht 100 von 100 Mal, wer vor Ihrer Tür steht und klingelt. Das gelingt nur mit einem Monitor. Läuft die Video-Türklingel zuerst auf einen Monitor, den Sie irgendwo im Haus aufhängen, zum Beispiel im Flur, dann klingelt dieser Monitor 100 von 100 Mal, ja sogar 1000 von 1000 Mal, und zeigt, wer vor der Tür steht. Und genau das wollen Sie. Denn ist es weniger zuverlässig, verlieren Sie das Vertrauen in Ihre Video-Türklingel. Sie fangen an zu zweifeln. Sie wissen nie sicher, ob vielleicht gerade jemand klingelt und ob das genau das eine Mal ist, in dem App und Chime nicht funktionieren. Oder ob Chime oder App sich erst melden, wenn der Besucher längst wieder weg ist. Deshalb wollen Sie einen Monitor als stabile, 100 % zuverlässige Basisstation. Denn dieser Monitor klingelt immer – und zeichnet auch immer auf. Zusätzlich können Sie die Video-Türklingel dann noch mit dem Internet und einer App verbinden, damit Sie überall per App mit Ihrer Haustür kommunizieren können. Aber nur als Ergänzung zum Monitor, nicht als Ersatz.

2. Sie können nicht erwarten, dass jeder im Haus immer die App der Video-Türklingel und ein funktionierendes Smartphone hat.

Eine Internet-Video-Türklingel ist mit einer App auf einem Smartphone verbunden. Meist gibt es in der App einen Haupt- oder Admin-Nutzer, der den Zugriff auf die Video-Türklingel mit anderen Mitbewohnern teilen kann. Trotzdem gibt es viele Situationen, in denen das unpraktisch ist. Zum Beispiel beim Babysitter, der allein mit Ihren Kindern zu Hause ist. Bitten Sie den Babysitter dann, die App der Türklingel zu installieren, und teilen die Klingel mit ihm? Und vergessen danach nicht, das Teilen wieder zu beenden? Was für ein Aufwand! Und wenn die Großeltern auf die Kinder aufpassen? Bitten Sie Oma und Opa, die oft schon älter sind, jedes Mal, die App zu installieren, und teilen die Türklingel mit ihnen? Und vergessen danach nicht, das Teilen wieder zu beenden!? Stellen Sie sich vor, Sie vergessen es! Dann sieht der Babysitter oder sehen die Großeltern nicht, dass ein unerwünschter Besucher klingelt, und öffnen einfach blind die Tür. Oder Sie haben vergessen, das Teilen zu beenden, und dann können sie die ganze Zeit sehen, wann und mit wem Sie nach Hause kommen! Alles sehr unerwünschte Situationen. Außerdem kommen Großeltern oft nicht so gut mit Apps zurecht – und müssen trotzdem damit arbeiten, wenn sie die Tür nicht blind öffnen wollen. Letztlich gibt es dafür nur eine ganz einfache und benutzerfreundliche Lösung: Ergänzen Sie die Video-Türklingel um einen Monitor. Darauf können sowohl der Babysitter als auch Oma und Opa ganz einfach, ohne Smartphone oder App, an einem festen Ort im Haus sehen, wer vor der Tür steht. Auch für Ihre eigenen Kinder ist das die bessere Lösung als eine App. Wer Kinder hat, weiß, wie nachlässig sie mit ihrem Smartphone umgehen können. Manchmal kleben sie förmlich am Display, aber genauso oft haben sie keine Ahnung, wo sie es liegen gelassen haben, oder der Akku ist leer. Und dann laufen sie einfach zur Haustür und öffnen, ohne vorher zu schauen, wer eigentlich davorsteht. Kurz gesagt: Es ist viel robuster und benutzerfreundlicher, die Video-Türklingel mit einem Monitor zu verbinden. Denn nur eine Video-Türklingel mit Monitor funktioniert für jeden und wirklich immer. Bei einer App ist das nicht so.

3. Ein wirklich smartes System hat eine stabile Basisschicht und erst darauf aufbauend eine flexible mobile Lösung.

Fast jedes System, das 100 % zuverlässig sein soll, ist in Schichten aufgebaut. Sie möchten eine Basis, die immer funktioniert, und darüber legen Sie Schichten, die weniger zuverlässig, aber sehr praktisch sind, wenn sie funktionieren. Das sieht man auch bei Alarmanlagen. Diese haben oft eine Internetverbindung und eine App, mit der sich die Alarmanlage vollständig bedienen und einrichten lässt. Die Sensoren sind jedoch meist kabelgebunden oder über eine eigene 433-MHz-Funkverbindung – also nicht über WLAN – mit der Alarmanlage verbunden. Denn wenn ein Sensor nichts meldet, funktioniert die ganze Alarmanlage nicht. Und kabelgebundene oder 433-MHz-Funkverbindungen sind am stabilsten. Außerdem lässt sich in Alarmanlagen oft eine SIM-Karte einsetzen, damit sie bei Alarm anrufen oder eine SMS senden können. Denn auf eine Internetverbindung und eine App kann man sich nicht zu 100 % verlassen. Eine Mobilfunkverbindung ist viel stabiler als eine Internetverbindung: Eine SMS oder ein Anruf kommt immer an, das hängt nicht von einer App ab. Und häufig haben Alarmanlagen auch einen eingebauten Akku, denn bei einem Stromausfall fällt auch die Internetverbindung weg – ein Router braucht nun einmal Strom. Sie sehen: Es gibt mehrere Schichten, die mehr oder weniger dasselbe tun, sich aber in ihrer Zuverlässigkeit unterscheiden und ergänzen, weil jede ihre Vor- und Nachteile hat. Genau so möchten Sie es auch bei einer Internet-Video-Türklingel umsetzen. Sie verbinden also eine Türklingel mit Kamera mit einem Monitor im Haus. Das ist die vollständig stabile und zuverlässige Basisschicht. Sie sorgt dafür, dass man an mindestens einem Ort im Haus immer sieht, wer vor der Tür steht. Und sie zeichnet immer auf, sodass Sie alle Aufnahmen jederzeit ansehen können – auch ohne funktionierende Internetverbindung. Als Ergänzung zu dieser stabilen Basisschicht können Sie dann eine Internetverbindung einrichten, sodass die Video-Türklingel auch mit einer App gekoppelt ist. Das ist eigentlich das Sahnehäubchen: wunderbar, wenn es funktioniert, aber Sie wollen nicht zu 100 % davon abhängig sein. Das kann viel Ärger und Frust verursachen. Denn wie bei einer Alarmanlage möchten Sie, dass eine Video-Türklingel immer funktioniert. Und nicht, dass das ganze System ausfällt, sobald das Internet kurz weg ist. Mit einem mehrschichtigen System funktionieren die Grundfunktionen immer, auch ohne Internet.

Fazit

Man könnte meinen: Das Smartphone-Display wird immer größer und das Smartphone selbst immer besser, also kann es den Monitor der Video-Türklingel ersetzen. Doch wer so denkt, wird – so unsere Erfahrung – seine Meinung später ändern. Denn eine App, die über das Internet mit einer Video-Türklingel verbunden ist, erreicht bei der Zuverlässigkeit nie das Niveau einer Video-Türklingel, die zuerst 100 % zuverlässig mit einem Monitor verbunden ist und erst danach mit dem Internet und einer App auf dem Smartphone. Wenn Sie also eine problemlose Video-Türklingel suchen, die 100 von 100 Mal klingelt und aufzeichnet, wählen Sie eine Video-Türklingel mit Monitor an einem festen Ort im Haus. Das ist letztlich für alle im Haushalt die beste und benutzerfreundlichste Lösung. Und kein überflüssiger Luxus!