Wenn Sie die Internet-Video-Türklingeln von Doorsafe mit denen von Eufy vergleichen: Wann ist Eufy die bessere Wahl und wann Doorsafe? Hier sind 5 Gründe:
1. Ist die Funkreichweite von Eufy zu kurz und instabil? Eine Doorsafe können Sie immer kabelgebunden und 100 % stabil anschließen
Die Eufy arbeitet mit einer HomeBase. Diese verbinden Sie per Netzwerkkabel oder WLAN mit Ihrem Router. Anschließend sendet die HomeBase ein eigenes, geschlossenes 2,4-GHz-WLAN-Signal aus, mit dem sich Türklingel und Überwachungskameras von Eufy verbinden. Die Reichweite dieses Funksignals entspricht also genau der eines normalen 2,4-GHz-WLAN-Signals. Baumaterialien und andere 2,4-GHz-WLAN-Netze in der Umgebung können die mögliche Entfernung zwischen HomeBase, Türklingel und Kameras stark verringern. Gibt es viele andere 2,4-GHz-Netze oder steckt viel Metall in Tür oder Wänden, wird die Reichweite der HomeBase kürzer. Wie groß der Abstand zwischen HomeBase, Klingel und Kameras sein darf, lässt sich allgemein kaum sagen: Er variiert je nach Situation und teils sogar von Tag zu Tag, denn Funksignale werden auch durch Regen schwächer. Funktioniert die Eufy-Klingel nicht, weil die Reichweite zu kurz ist, lässt sich das nicht verstärken. Eufy bietet keinen Repeater oder Signalverstärker für das 2,4-GHz-Signal der HomeBase. Und weil es ein geschlossenes WLAN-Signal ist, können Sie es auch nicht mit einem handelsüblichen WLAN-Verstärker oder Repeater verstärken. Was bleibt dann als Lösung für ein zu schwaches, zu kurzes Funksignal? Eine Kabelverbindung zur Türklingel. Eine Eufy-Klingel lässt sich jedoch nur kabelgebunden mit Strom versorgen – ein kabelgebundenes Signal für Klingel oder Kameras ist nicht möglich. Mit einer Doorsafe geht das. Bei einer Doorsafe-Internet-Video-Türklingel nutzen Sie bei der DS7702 ein 2-Draht-Kabel von einem Internetmodul zur Klingel. Oder bei der DS6700 ein 4-Draht-Kabel von der Klingel zu einem Internetmodul. Oder bei der DS7565 ein 4-Draht-Kabel von der Klingel direkt zu einem Monitor. Oder Sie wählen die DS6660: Diese schließen Sie an ein Netzwerkkabel an, oder Sie führen die WLAN-Antenne der DS6660 nach innen und verbinden sie per 2,4 GHz oder 5 GHz mit Ihrem Router.
2. An eine Eufy-Türklingel können Sie keinen vorhandenen kabelgebundenen Gong anschließen – bei den meisten Doorsafe-Produkten schon
Eufy bietet zwar die Möglichkeit, an anderer Stelle im Haus einen Chime oder Gong hinzuzufügen. Einen vorhandenen kabelgebundenen Gong können Sie aber nicht an eine Eufy-Klingel anschließen. Bei verschiedenen Doorsafe-Produkten ist das möglich. Sie können einen kabelgebundenen AC- oder DC-Gong oder einen kleinen Sender DS6604 für einen Funkgong an das DS6700-Modul oder an die zwei Adern der DS6660 anschließen, oder den Anschluss am DS6669-Monitor bzw. am Monitor der DS7702 oder DS7701 vornehmen. Den DS6603 WLAN-Gong können Sie zu allen Internet-Video-Türklingeln hinzufügen, also auch zur DS7565. Nur an die DS7550 lässt sich kein kabelgebundener Gong anschließen.
3. Die Akkus von Eufy-Klingel und -Kameras müssen Sie immer öfter laden – Doorsafe-Produkte laufen mit Netzstrom, Sie müssen nichts aufladen
4. Für eine Eufy-Türklingel gibt es keinen Monitor, auf dem Sie an einem festen Ort im Haus stabil sehen, wer klingelt – auch ohne App
Für die Eufy gibt es keinen separaten Monitor, auf dem Sie an einem festen Ort im Haus sehen, wer klingelt, und Aufnahmen speichern können. Es gibt nur eine HomeBase, aber keinen Monitor. Doorsafe bietet sowohl Internet-Türklingeln mit Internetmodul, das im Grunde wie die HomeBase von Eufy funktioniert, als auch zahlreiche Monitore. Darauf sehen Sie nicht nur das Bild der Türklingel, sondern können per RTSP und ONVIF auch Überwachungskameras hinzufügen. Der Monitor kann dann alles auf seiner SD-Karte aufzeichnen und bei Bewegung automatisch einschalten. Vielleicht denken Sie: Wozu ein Monitor, mein Smartphone ist doch mein Bildschirm? Das stimmt natürlich. Es ist aber auch eine Einschränkung: Ohne App sehen Sie die Bilder von Klingel und Kameras nicht. Und ob das Smartphone gute Bilder zeigt, hängt vom Internetsignal ab. Die Monitore von Doorsafe lassen sich auch kabelgebunden anschließen – so sehen Sie auch ohne Internet immer, wer vor Ihrer Tür steht.
5. Doorsafe nutzt die universelle Smart-Life-App, mit der auch andere Marken wie Lidl (Silvercrest), Nedis und viele weitere arbeiten. Wer sich nicht an Eufy binden möchte, wählt besser Doorsafe
Eufy, Nest, Ring – sie alle machen es unmöglich, Produkte anderer Marken in die eigene App einzubinden. Und die Zahl der Produkte, die Sie hinzufügen können, ist begrenzt. Entscheiden Sie sich jetzt für Eufy und möchten später in derselben App ein weiteres smartes Produkt hinzufügen – etwa eine Lampe, einen Schalter, Ihr Garagen- oder Hoftor, den Rollladen oder die Markise, Ihre Vorhänge oder den Wäschetrockner? Das alles geht mit Eufy nicht, denn diese smarten Produkte gibt es dort nicht. Doorsafe arbeitet mit der Smart-Life-App von Tuya, einer universellen App, und weltweit gibt es sehr viele Hersteller, deren Produkte mit genau dieser Smart-Life-App funktionieren. Wählen Sie jetzt Doorsafe, können Sie später zum Beispiel einfach eine smarte Steckdose aus dem Discounter oder Baumarkt kaufen und in derselben App hinzufügen.
Fazit
Wenn Sie eine Internet-Video-Türklingel suchen, die sich kabellos verbinden lässt, ist die Eufy eine gute Lösung. Sie müssen dann aber akzeptieren, dass die Klingel mit Akku läuft und mit zunehmendem Alter immer häufiger geladen werden muss. Außerdem müssen Sie akzeptieren, dass die maximale Reichweite des Signals, das die Eufy-HomeBase zur Klingel sendet, der eines 2,4-GHz-WLANs entspricht – und diese Reichweite kann bei bestimmten Baumaterialien und vielen anderen 2,4-GHz-WLAN-Netzen in der Umgebung deutlich geringer ausfallen. Für die Eufy gibt es zudem keinen Monitor. Und Sie sind an Eufy-Produkte gebunden, denn die Eufy-App ist nicht universell, während Sie zur von Doorsafe genutzten App sehr viele Produkte auch anderer Marken hinzufügen können, denn die Smart-Life-App von Tuya ist universell.


